Jobinterview vorbereiten

Anrufen um weitere Informationen zu erfragen oder zur Terminbestätigung

Der erste Eindruck, den Ihr Gesprächspartner während des Telefongesprächs gewinnt ist das Geheimrezept. Die richtige Gelegenheit dafür kann bereits vor dem Versenden der Bewerbungsunterlagen sein, wenn Infos fehlen oder um abzuklären, ob es sich lohnt, sich zu bewerben (beispielsweise wenn nicht alle Anforderungen für die Position erfüllt sind). Spätestens wenn Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, ist es an der Zeit, „Nähe“. Die Terminbestätigung ist dafür eine ausgezeichnete Möglichkeit. Damit Sie einen positiven Eindruck hinterlassen und als kompetenter Bewerber in Erinnerung bleiben, müssen Sie sich jedoch für beide Fälle gründlich vorbereiten.

Bewusst machen

Welche Ausgangssituation habe ich?

aktuelle Arbeitsmarktsituation
Berufsausbildung, Weiterbildung, spezielle Kenntnisse
Berufliche Erfahrungen
Erscheinungsbild
Bewerbungserfahrung

Welche Ausgangssituation hat mein Gegenüber?

Was braucht der Arbeitgeber
Welche Kriterien muß der Bewerber wohl haben

Informieren Sie sich

Über die Firma/den Betrieb

Firmendaten
Produktpalette
Geschichte
Marktanteile, Umsatz, Gewinn…
Entwicklungschancen
Aufgabengebiet
Großbetrieb oder kleines Unternehmen

Wegplanung, wie kommen Sie rechtzeitig zum Termin

Kommen Sie pünktlich! MVG Mobil, Google Maps

Gehaltsfindung, die Frage zur Entlohnung

Was bleibt vom Bruttolohn übrig? (Nettolohn)

Zur Vorbereitung der eigenen Fragen und Antworten lesen Sie Weiteres auf der Seite „Fragen des Bewerbers“(Notieren Sie sich in Stichworten, was Sie fragen und was Sie über sich erzählen wollen).

Kontaktaufnahme vorbereiten

Machen Sie sich das Ziel Ihres Anrufes klar: Benötigen Sie weitere Informationen vor dem Versand der Bewerbungsmappe oder geht es darum, den Termin für das Vorstellungsgespräch zu bestätigen?
Halten Sie Ihren Lebenslauf bzw. Ihr Bewerberprofil bereit, das gibt Sicherheit und Sie können auf Fragen direkt antworten
Legen Sie sich Stift und Papier bereit, damit Sie sich Notizen machen können
Überlegen Sie, wann der „beste“ Zeitpunkt für einen Anruf sein könnte. Stören Sie nicht in der Mittagspause oder kurz vor Feierabend
Zeigen Sie Interesse indem Sie Fragen vorbereiten und diese stellen
Ein „Bitte“, „Danke“, „Gerne“ usw., lässt Sie freundlich und höflich wirken
Wählen Sie für das Telefonat einen Ort an dem Sie ungestört sind

Das Telefonat

Der RICHTIGE Name

Lassen Sie sich zum „richtigen“ Ansprechpartner verbinden und notieren Sie den Namen, falls er ihnen noch nicht bekannt ist

Begrüßung und Vorstellung

Sprechen Sie den Angerufenen namentlich an

Aufwertung des Partners

Erläutern Sie ihm, warum Sie gerade sein Unternehmen als gewünschten Arbeitgeber ansehen. (Bsp.: Ich will gerne bei Ihnen arbeiten, weil Sie eine moderne Firma sind/ weil ich Ihre Produkte kenne und selbst benutze / weil ich in dieser Branche schon viel Erfahrung gesammelt habe).

Selbstpräsentation

Überlegen Sie sich eine gute Formulierung, wie Sie kurz, knapp und knackig Ihre Fähigkeiten und Ihre Kenntnisse darstellen können.

Abfrage des Bedarfs

Erkunden Sie Alternativen. Wenn derzeit in Ihrem Wunschbereich keine Stelle frei ist, besteht vielleicht Personalbedarf in anderen Unternehmensbereichen. Wechseln Sie aber während des Gesprächs möglichst nicht Ihre Stellenwünsche nach dem Motto „Ich kann alles“!

Terminvorschlag

Wenn Sie Gelegenheit zur persönlichen Vorstellung erhalten, fragen Sie, ob ein Gesprächstermin innerhalb der nächsten zehn Tage möglich ist. Berücksichtigen Sie, dass der Terminkalender Ihres Gesprächspartners wahrscheinlich voller ist als Ihr eigener!

Positiver Abschluss

Sagen Sie ihm, dass Sie sich auf das persönliche Gespräch freuen. Wenn Sie eine Absage erhalten haben, fragen Sie, ob Sie in einigen Monaten wieder anrufen dürfen bzw. bieten Sie an, dass Ihre Unterlagen gerne einbehalten werden dürfen.

Die 4 äußeren Faktoren

Kleidung / Styling: der Stelle entsprechend, sauber und ordentlich, vgl. erster Eindruck
Körpersprache / Gestik: Sitzposition, Arm- und Beinhaltung
Blick / Mimik: Blickrichtung
Stimme / Sprache: Lautstärke, Artikulation, Dialekt, Wortwahl, Atmung